Close
Kopfbild

Weinjahr 2009-14

     

Insbesondere bei uns im Steigerwald sind die Weine sehr von der Witterung des Jahres geprägt. Wir haben viele Kleinklimazonen, welche den Geschmack der Weine stark beeinflussen. Aus alter Tradition heraus bauen auch wir viele unserer Weine jahrgangstypisch aus. Daher macht es Sinn, den jeweiligen Jahrgang mit seinen Besonderheiten kurz zu beschreiben.   

Das Weinjahr 2014

Es können nicht alle Jahre so wunderbar wie 2013 sein. Doch eines vorweg: bis auf die geringen Erntemengen, da uns Maifröste mal wieder zu schaffen gaben haben wir wunderbare reife Trauben geerntet. Die Trauenkerne waren alle dunkelbraun, sprich super reif, auch wenn der Zuckergehalt der Beeren uns keine schweren Weine, sondern süffige, vollmundige Weine für gesellige Anlässe beschert hat. Wir sind hiermit hochzufrieden. Doch womit wir und andere Winzer Frankens wirklich zu kämpfen hatten, das lässt sich in dem Bericht "Fränkische Winzer ziehen Bilanz" von Weinfranken aktuell.de sehr gut wiederfinden. Hier ein Auszug daraus:

Während einige Winzer gerade die letzten Trauben ernten und andere bereits ihre ersten Weine bei der amtlichen Qualitätsweinprüfung angestellt haben, nutzt der Fränkische Weinbauverband knapp fünf Wochen nach dem offiziellen Lesebeginn die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und einen ersten Ausblick auf den Jahrgang 2014 zu gewähren.

In einem kurzen Rückblick lässt Dr. Hermann Kolesch, Präsident der Bayer. Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim, das Jahr Revue passieren. Er spricht von einem Turbojahr für die fränkischen Winzerinnen und Winzer. Denn ein extrem trockener und heißer Frühling führt zu einem rund vier Wochen früheren Vegetationsbeginn und einer  drei Wochen früheren Blüte.  Doch trotz lokaler Wetterkapriolen, dem zweimaligen Auftreten der Eisheiligen und einem trockenen und sehr heißen Juni, entwickeln sich die Anlagen in Franken sehr gut und der Vorsprung kann bis zur Lese gehalten werden.

Problematisch droht es im August zu werden, wo die kühle und bedeckte Witterung zu einem vermehrten Wachstum der Kirschessigfliege führt, die mit ihrem Stachel die Traube anbohrt, ihre Eier darin ablegt und sie von innen heraus auffrisst. In Franken, das ein Weißweingebiet ist, handelte es sich 2014 aber eher um ein überschaubares Problem. Heftige Regenschauer mit bis zu 118 Liter pro Quadratmeter im August und lokaler Hagel zum Lesebeginn haben den Winzern auch 2014 wieder alles abverlangt. Da man unter den gegeben Umständen nicht bis zum letzten Oechslegrad ausreizen wollte und konnte, stand die Lese 2014 ganz besonders unter der Devise „Traubengesundheit vor Vollreife“. Denn nur aus gesunden Trauben kann auch ein guter Wein werden, betont Hermann Mengler, Leiter der Kellereifachberatung beim Bezirk Unterfranken. Die Trauben mussten schnell und sorgfältig selektioniert geerntet werden. Hier waren in den Betrieben Manpower und hohe Schlagkraft gefordert! Weinbaupräsident Artur Steinmann spricht in diesem Zusammenhang sogar von der anstrengendsten Weinlese, an die er sich in den letzten 30 Jahren erinnern könne.

 

Das Weinjahr 2013

Ich fasse mich diesmal sehr kurz, denn in der Kürze liegt die Würze: "2013 war für mich als Winzer wirklich ein perfektes Jahr - es gibt nichts zu jammern, es gilt einfach nur Danke zu sagen an die Kräfte der Natur, welche mir hervorragende, gehaltvolle Weine mit feinem Fruchtsäurespiel beschert hat."

 
Das Weinjahr 2012

Durch den Frost im Mai 2011 war es oft nicht möglich ausreichend Ruten für einen normalen Ertrag im Winter anzuschneiden. Sprich eine reduzierte Erntemenge war bei allen unseren Weißweinen vorprogrammiert. Wir haben allerdings 2012 ein glückliches Weinjahr gemeistert. Regen und Sonne ließen im stetigen Wechsel die Trauben wunderbar heranreifen. Eine große Trockenperiode im Juni / August konnte unseren alten Reben (alle zwischen 25 und 53 Jahre alt) nichts anhaben. Ein Hagelschlag im September ging nur knapp an uns vorbei und so konnten die entblätterten Trauben bis zur Ernte im Oktober gesund heranreifen. Extrem kalte Nächte im Oktober lassen eine fantastische Aromavielfalt der Trauben bzw. Weine erwarten. Alle unsere Trauben konnten zur optimalen Mondphase geerntet werden und waren von exzellenter Güte. Dies begeisterte dieses Jahr auch zahlreiche Weinkunden und Hotelgäste, welche fleißig bei der Weinlese mithalfen: „Es macht wirklich Spaß dabei zu sein und die hohe Energie Ihrer Cosmoweine spürt man sogar im Weinberg – Weinlese ist fast wie Wellnessurlaub“.


Das Weinjahr 2011

Im Weinjahr 2011 war fast alles perfekt. Nur ein einziger Tag bescherte uns große Sorgen. Das war der 4. Mai – Nachtfrost reduzierte unsere Weißweinernte um über 70 Prozent. Beim Rotwein hatten wir Glück und nur geringe Einbußen. Auf Grund der Frostsituation und der geringen Erntemenge hatten wir jedoch extrem hohe Qualitäten. Die Rebstöcke waren nicht frostgeschädigt, lediglich die Trauben, so konnten die Reben die wenigen verbleibenden Trauben optimal versorgen. Unser Spitzenwein mit deutlich über 14% Alkoholausbeute haben wir „Starken Genuss“ getauft und freuen uns, dass dieser die Liebhaber trockener, gehaltvoller Weine erfreut. Die Vitalenergie (innere Lebensmittelqualität, Bioenergie, Energie des Lebens…) der 2011er Ernte ist ebenfalls extrem hoch und ist ein Genuss für Gaumen, Körper, Geist und Seele. Gerne betrachten Sie die neue Studie zur Vitalenergie in Cosmowein und die dazugehörigen Kristallbilder des Weines – wir freuen uns über die wissenschaftliche Bestätigung: „ Bei Cosmowein überzeugt der Eigengeschmack der
natürlich angebauten Trauben und deren gesundheitliche Stärkung auf den menschlichen
Organismus. Wenn die Weinherstellung im weiteren mit bewussten Gedanken und in liebevoller Weise erfolgt, kann dieser achtsame Umgang mit der Nahrung zu einer weiteren Stärkung führen“. Mehr Infos unter www.cosmowein.de
Letztlich freuen wir uns über die internationalen Erfolge: “Alle Cosmoweine und Sekte wurden hoch prämiert. Vorne dabei unser Roter Genuss mit AWC GOLD“.


Das Weinjahr 2010

Im Jahr 2009 waren wir sehr vom Wetter verwöhnt und die Arbeit im Weinberg weckte Urlaubsstimmung in uns - 2010 war es nicht so prickelnd. Die Witterung überraschte uns das ganze Jahr mit neuen Herausforderungen.
Im Frühjahr führte starker Regen zu einem schlechten Blüteverlauf. Kurz darauf startete der Sommer mit heißen, sehr trockenen Abschnitten, welche unsere 25 – 52 Jahre alten Reben mit Bravour meisterten. Pünktlich mit dem Ferienbeginn in Bayern begann „die Regenzeit“, welche auch im Herbst kaum aufhören wollte.

Da wir mit bewusster Handarbeit die naturbegrünten Weinberge pflegen, wurde der Boden vor Verdichtungen geschont. Mit intensiver Laubarbeit und gestärktem Bewusstsein für die Arbeit „im Einklang mit den Kräften der Natur“ gelang es uns trotz der schwierigen Witterung vollreife, gesunde, energetisch hochwertige Trauben zu ernten – natürlich per Hand. So wurde die mühevolle Arbeit an den Reben, mit Trauben einer fruchtigen Säurestruktur belohnt. Die Erntemenge war jedoch erschreckend niedrig.

Im Keller forderten die Weine ein langes Feinhefelager, um auf natürliche Weise an Struktur und Harmonie zu gewinnen. Daher wird es den 2010er Jahrgang bei uns erst ab Pfingsten geben. Lassen Sie sich von fruchtigen, eleganten Weinen mit feiner, bekömmlicher Säureharmonie begeistern.

Ihr Winzer Harald Wörner
Dipl. Ing. FH Oenologie

 

Das Weinjahr 2009

Ein perfektes Weinjahr 2009 liegt hinter uns.
In einfach verständlichen Worten hätte ich fast sagen können: “Es hätte nicht besser sein können.“ Leider jedoch mussten zwei unserer Weinberge einen Hagelschlag verkraften und damit einhergehend dem starken sommerlichen, fast tropischen Wetter auch bei den Pilzkrankheiten standhalten. Deshalb hat sich zwar der Ertrag deutlich reduziert, jedoch die Qualität unserer verbliebenen Trauben reifte im Herbst grandios heran.

Selten war die Arbeit des Winzers von solch gutem Wetter begleitet, wie in diesem Jahr. Es war für mich als Weingärtner erholsam (fast ein bisschen Urlaub). Wenn ich in der Natur arbeite, erfreut sich meine Seele bei schönem Wetter besonders. – Die Liebe zu meinem Beruf hat meine neue Weinbaulehre zur Herstellung von Cosmowein erschaffen (siehe vorhergehende Seiten).

Die 2009er Weine sind geprägt von extrem niedriger, milder Säure und begeistern mit einer eleganten, markanten Frucht. Das sehr gesunde Lesegut hat kristallklare Weine hervorgebracht, welche mit kräftigem Korpus die Gaumen der Weinliebhaber begeistern werden.

Ihr Winzer Harald Wörner
Dipl. Ing. FH Oenologie