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Pressekonferenz 2009

     

Feng Shui, Brauchtum & Rituale im Weinbau

Pressekonferenz cosmowein 22.09.2009 in Wörners Schloss

Ansprache von Harald Wörner Dipl. Ing. FH Oenologie
Gewiss interessiert es Sie, wie ich auf die Idee gekommen bin, Cosmowein herzustellen.

Angefangen hat alles mit gesundheitlichen Problemen in meiner Familie.
So lernte ich Herrn Beuerlein kennen. Er ist mit Kenntnissen des Feng Shui und der Geomantie vertraut und hat unsere gesamte Wohnung danach ausgerichtet.

Nachdem unsere Probleme bereits nach einem Tag deutlich besser waren, wurde ich sehr stutzig. Nachvollziehbar waren die negativen Einflüsse auf unser Leben, hervorgerufen durch Wasseradern, Gitternetzlinien und negativen Energien für mich nicht. Doch wenn man jahrelanges Leid von einen Tag auf den anderen beachtlich reduzieren kann, indem man energetische Richtlinien beachtet, dann ist man einfach überzeugt davon und fordert keine wissenschaftlichen Beweise ein.

ich war somit infiziert - infiziert von dem Gedanken, so gut wie es meiner Familie geht, so soll es auch unseren Hotelgästen, Restaurantbesuchern und Weinkunden gehen. Ich habe alle unsere Hotelzimmer und Aufenthaltsbereiche, wie Sauna, Wellness und Restaurant energetisch positiv gestalten lassen. Gleiches galt für den Weinverkauf und Schlossladen mit Galerie. Auch wenn es niemanden meiner Gäste bewusst mitgeteilt wurde, habe ich die positive Ressonanz verspürt. Entgegen dem Trend unserer Gemeinde verzeichneten wir ständig steigende Besucherzahlen im Hotelbereich. Die Kundenzufriedenheit war messbar positiver.

So informierte ich mich über zahlreiche Bücher immer intensiver mit dem Thema Kosmobiologie.
(alle äußeren Einflüsse, Strahlungen und Energien auf das Leben unseres Planeten).

Zu meinen Lieblingslektüren gehören:
- „Orte der Kraft“ von Blanche Merz
- „Ich bin ein Teil des Waldes“ und „Der Kosmos im Garten“ von Wolf-Dieter Storl
- „50 Rituale für das Leben“ von Pater Anselm Grün

Leider sind sowohl Pater Anselm, als auch Wolf-Dieter Storl heute im Ausland unterwegs, so dass Sie unserer Runde nicht beiwohnen können. Jedoch haben Sie mir beide einen guten Verlauf für mein Projekt ausrichten lassen, wofür ich sehr dankbar bin.

Aus den Vorträgen und Schriften von Pater Anselm habe ich erkannt, dass es wichtig ist, Energien positiv zu nutzen. Der Ethnologe Wolf-Dieter Storl spricht mir mit seinen Werken Mut zu, mit den Tieren und Pflanzen zu „Reden“ und in Ihnen das „Göttliche“ zu sehen, sprich sie zu lieben. Er schreibt zum Beispiel: „Liebe ist die einzige Brücke.“ und zitiert den weisen Paracelsus: „Nur was man liebt, versteht man wirklich“.

Der Grundstein für die Idee: “Kann ich auch im Weinberg Einfluss nehmen und energetisch hochwertige Weine erzeugen?“ war gelegt. Mein Augenmerk richtet sich hierbei stets darauf, gewachsene Energien aus der Natur zu erhalten.

Herr Beuerlein stand mir erneut hilfreich zur Seite. Unser Silvanerweinberg von ca. 50 Jahre alten Reben erschien für unser Projekt „Cosmowein“ bestens geeignet, da sein natürliches Energiepotential von Anfang an sehr hoch war; jedoch für unser Vorhaben noch lange nicht hoch genug. Deshalb beschlossen wir einige Maßnahmen, um das Energiepotential zu heben.

Hierzu gehören:
- Die Pflege von zahlreichen Ritualen, hierzu gehören zum Beispiel:
- Das Ritual des Flurganges mit Weihwasser, wie dies z. B. aus der Kirche bekannt ist. Bereits im Jahre 900
wurde im Konzil von Nantes festgehalten: „Die Gläubigen sollen sich Weihwasser mit nach Hause nehmen, ihre
Häuser, Felder, Weinberge und Herden besprengen….“
- Das Ritual der „Ehrung der Pflanzen und guten Wesen“ im Weinberg durch Überbringung von kleinen
Geschenken als Zeichen meiner Achtung und Liebe Ihnen gegenüber, z. B. in Form von Blumen, Steinen und
Münzen.
- Die Einhalten von Ordnungen, die sich im Brauchtum verfestigt haben
(z. B. Beginn des Winterrebschnittes erst mit der Phase des
Lichtwerdens, sprich nach dem 06. Januar)
- Verstärktes Umstellen der Weinbergsarbeiten auf Handarbeit
- Beachtung der Mondphasen in Bezug auf die Anstehenden
Weinbergsarbeiten (Rebschnitt, Biegen, Bodenbearbeitungen,
Pflanzenschutz….)
- Verwendung von kinesiologischen Testmethoden

Als die Trauben meines ersten Cosmoweins am 16. Oktober als eine der letzten im Steigerwald des Jahres 2008 gesund und wohl erhalten geerntet waren, begann die Arbeit im Weinkeller. Auch hier achtete ich auf Rituale und Energie erhaltende Maßnahmen. Der Wein wurde per Spontangärung, sprich ohne Zusatz von Hefen, natürlich vergoren und lagerte lange auf seiner Feinhefe. Mit der Abfüllung habe ich mir bis Juli Zeit gelassen und in dieser gesamten Entwicklungsphase meinen Cosmowein lieben gelernt. Währenddessen begegnete ich der Künstlerin Susanne Titze. Sie gestaltete ein Energie- und Seelenbild von meinem Cosmowein. Dieses Bild strahlt für mich eine solche positive Energie aus, dass ich es als eine große Bereicherung für meinen Cosmowein als Etikett sehe. Die Internet- Werbeagentur „Asyba aus Leipzig“ hat letztlich das Bild in Einklang mit dem Schriftzug „Cosmowein – Energie im Wein fühlen und schmecken“ gebracht.

So wiederhole ich gerne den Satz von Paracelsus: „nur was man liebt, versteht man wirklich“ – wie ich mit meinem Wein die „Liebe“ zelebriere, das bleibt vorab mein Geheimnis, jedoch freue ich mich darüber, dass es mir auf wunderbare Art und Weise gelingt.

An dieser Stelle noch ein Tipp für Sie alle:
Segnen Sie Ihr Essen, wenn Sie dies bewusst und ehrlich machen, wird es Ihnen besser schmecken und besser bekommen.

Möge mein Cosmowein Ihre Herzen erfreuen.

Ihr Harald Wörner