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Kitzinger Zeitung 2009

     

Pressebericht in der Kitzinger Zeitung

Im Einklang mit den Kräften der Natur
Pressebericht in der „Kitzinger Zeitung“ vom 26.09.2009 Winzer Harald Wörner präsentiert ersten Cosmowein

Neuses am Sand (rm). Zwischen Himmel und Erde gibt es mehr Energien und Kräfte, die auf Mensch und Natur einwirken, als wir uns mit unserem technisierten Weltverständnis vorstellen können. Einer der es gelernt hat die
Kräfte der Natur für den Weinbau zu nutzen, ist der studierte Oenologe Harald Wörner aus Neuses am Sand (Lkr. Kitzingen). Er hat nun zum Beginn der fränkischen Weinlese seinen ersten Cosmowein, einen 2008er Silvaner, der Öffentlichkeit präsentiert. Aus der Weinbranche wurde die Präsentation durch die Deutsche Weinkönigin Marlies Dumbsky, Fachberater Hermann Mengler (Bezirk Unterfranken) und dem Verband Fränkisches Gewächs e. V. begleitet.

Feng Shui, Rituale und Brauchtum
Der Weg zum kosmo-biologischen Weinbau war nicht einfach. Persönliche gesundheitliche Einschränkungen waren es, die den Winzer dazu bewegt hatten, sich mit Energieflüssen und Erdstrahlung auseinanderzusetzen. Nachdem eine Feng Suhi- und Geomantieberatung innerhalb kürzester Zeit zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden geführt hatte, überlegte Wörner, ob sich diese Energien auch positiv in seinem gesamten Betrieb „Wörners Schloss Weingut / Hotel und Restaurant“ nutzen lassen.
So begann er zuerst die Hotelzimmer, den Saunabereich, das Restaurant und die Verkaufsräume nach Feng Shui auszurichten.
Die daraus resultierenden positiven Erfahrungen, sowie zahlreiche Bücher des Ethnologen Wolf-Dieter Storl und Vorträge von Pater Anselm Grün ermutigten den Winzer bei seiner Entscheidung, energetisch gewachsene Weine
zu erzeugen. Der Plan für einen kosmobiologischen Wein war gefasst. Infrage hierfür kam vorab ein Silvanerweinberg, der mit ca. 50 Jahre alten Reben bestockt ist. Um die Energie im Weinberg zu steigern, führte der unterfränkische Winzer wichtige Maßnahem aus der Feng Shui Lehre und Geomantie durch. Des Weiteren ergänzt er seine neue Philosophie des Weinbaus nach kosmobiologischen Gesichtspunkten mit Ritualen. Hierzu gehören die „Ehrung der Pflanzen und guten Wesen“ mit kleinen Geschenken oder der Flurgang mit Weihwasser. „Das sind alles keine Neuerfindung von mir“, so Wörner. „Bereits im Jahre 900 empfiehlt die Kirche im Konzil von Nantes den Gläubigen, Weihwasser mit nach Hause zu nehmen und damit ihre Häuser, Felder, Weinberge und Herden zu besprengen." Ganz wichtig ist es laut Harald Wörner auch bei allen Arbeiten – egal ob im Weinberg oder Weinkeller – auf die Natur zu hören, Naturphänomene wie die Mondphasen zu beachten und die von Tradition und Brauchtum überlieferte Ordnung einzuhalten.
Das ist z. B. der Beginn des Winterrebschnittes erst mit der Phase des Lichtwerdens, sprich nach dem 06. Januar. Er zitierte den weisen Paracelsus mit den Worten: „Nur was man liebt, versteht man wirklich“ und beruft sich darauf, verstärkt die Handarbeiten im Weinberg zu nutzen, um mit der Natur in Harmonie und Einklang zu gelangen. Hiervon ist auch unsere deutsche Weinkönigin Marlies Dumbsky überzeugt, welche zum Cosmowein folgendes bekräftigte: „ich fände es prima, wenn die Winzer vom rationellen Denken und dem Einsatz maschineller Technik möglichst
wenig Gebrauch machen und Ihre Arbeit in der Natur per Hand genießen. Man spürt die Leidenschaft des Winzers
in seinem Wein. Er weckt Lebensfreude – das ist wichtig“.


Positive Effekte
Dass sich die Herstellung von Weinen im Einklang mit den Kräften der Natur lohnt, stellt der jüngst vorgestellte Cosmowein tatkräftig unter Beweis. Weinfachberater Hermann Mengler vom Bezirk Unterfranken, lobt bei der sensorischen Beurteilung den Cosmowein als „Stoff, aus dem sehnsuchtsvolle Weinträume gewebt werden“. Er beschreibt ihn als einen strahlenden Silvaner mit vibrierender Kraft, mit Schliff und Tiefe, der durch seine wundervolle Säure viel Spannung und Komplexität besitzt“ und bescheinigt ihm positive Effekte auf das Wohlfühl-Verhalten der Menschen, die ihn genießen.

Dem stimmt auch die spirituelle Malerin und Bildhauerin Susanne Titze, Tochter des bekannten Schauspielers Günter Strack, zu. Sie hatte sich der schwierigen und noch nie da gewesenen Aufgabe gestellt, ein energetisches Bild vom Wein anzufertigen. Ihren Gefühlen freien Lauf lassend hat sie die gefühlten Energien auf die Leinwand gebracht. Das so entstandene Kunstwerk ziert als Etikett den Cosmowein. Die Werbeagentur Asyba hat diesem „Gesicht“ noch den Schriftzug „Cosmowein – Energie im Wein fühlen und schmecken“ beigefügt.

Ausblick
Nach den bisher durchwegs positiven Erfahrungen mit seinem ersten Cosmowein trägt sich Oenologe Harald Wörner mit dem Gedanken, künftig alle Weine seines Weingutes nach kosmo-biologischen Gesichtspunkten an- und auszubauen. Hierzu wurde er auch durch den Pressesprecher des Verbandes Fränkischen Gewächs e. V. ermutigt, welcher dessen Vorstand, sowie Vizepräsidenten des fränkischen Weinbauverbandes Anton Hell vertrat: „Schätzen Sie weiterhin die Kräfte der Natur, auf dass uns in Zukunft noch weitere Cosmoweine von Herzen erfreuen“.
Redakteur: rm